Laschet, lass et!

 

Kann man diesem Mann vertrauen,

auf ihn als nächsten Kanzler bauen?

 

Zwanzig vierzehn, Uni Aachen,

Laschets Notendämme brachen.

Wer schon bei Klausuren schlampt,

ist fehl am Platz im Kanzleramt.

 

Zwanzig siebzehn, Kraft besiegt,

weil kraftlos sie am Boden liegt.

Mit gelb regier'n ist schwer genug,

mit grün an Bord, da stoppt der Zug.

 

Der schwarze Nachwuchs hat beraten,

will ihn nicht zum Kandidaten.

Merz und Röttgen aus dem Rennen,

Laschet will für Vorsitz brennen.

 

Lockern, zögern, lockern, zaudern,

in jedes Fernsehmikro plaudern.

Als Landesvater überfordert,

der Masken bei van Laack geordert.

 

Coronaschulden, Schulen, Brücken,

werden den Etat erdrücken.

Den Impfstart in den Sand gesetzt,

den Bürger wieder mal versetzt.

 

Dazu noch Chef der Volkspartei,

schafft er nicht einfach nebenbei.

Dass Masken, Dosen, Schnelltests fehlen,

lastet auf den Bürgerseelen.

 

Existenzen sind vernichtet,

den Blick auf Maskendeals gerichtet.

Moderna, Astra oder Pfizer,

Sankt Armin gibt sich wie ein Kaiser.

 

Ein großer Staatsmann nicht in Sicht,

denn Armin Laschet kann es nicht.

 

©Jürgen Jost, März 2021

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Jürgen Jost